Insgesamt konnten 77 Punkt (100%) erzielt werden.

Es gelten folgende Prozentwert zu Notenüberführungen:

 

 

100-  98= 1+

97- 89= 1

88-86 = 1-

85 – 83 =2+

82 – 74 = 2

73-71 = 2-

70 – 68 = 3+

67-59 = 3

58-56 = 3 -

55- 53 = 4 +

52 – 50 = 4

>50 nicht bestanden

 

16 Personen haben an der Klausur teilgenommen, davon haben 2 nicht bestanden.(wie vereinbart ist damit eine kleinere Hausarbeit notwendig).

Im Schnitt wurden 72 % der Punkte erreicht. Der Durchschnitt läge damit bei 2,3.

 

 

Nummer

Punktzahl

%

Note

11

 

 

bestanden

16

 

 

bestanden

20

 

 

bestanden

27

 

 

bestanden

28

63

81,8

2

30

65,0

84,4

2+

31

67,0

87,0

1-

32

 

 

bestanden

33

 

 

bestanden

34

47,0

61,0

3

36

 

 

nicht bestanden

38

 

 

bestanden

40

6

 

bestanden

42

 

 

bestanden

43

 

 

nicht  bestanden

44

63,50

82,5

2+

 

Lösungen:

 

 

Die kompletten Lösungen möchte ich nicht im Netz veröffentlichen, da die Items sicherlich nochmals für spätere Klausuren oder  Orientierungsprüfungen verwendet werden. Sie können aber gerne die Ergebnisse Ihrer Klausur hier einsehen.

 

Einige Fragen wurden jedoch von mehr als 50% nicht richtig beantwortet, daher hier die Erläuterungen:

 

 

Das Experimente von Valins sollte verdeutlichen, dass

(eine richtige Antworten)

Emotionen, immer eine physiologische Erregung notwendig machen

 

nur akustische Rückmeldungen über die physiologische Erregung Emotionen verursachen

 

echte Erregnung hinreichend für die Emotionsentstehung ist

 

echte Erregung notwendig für die Emotionsentstehung ist

 

die „Idee einer Erregung“ hinreichend für die Emotionsentstehung ist

 

die „Idee einer Erregung“ und eine mögliche Erregungsquelle für die Emotionsentstehung ausreichen

X

die „Idee einer Erregung“ mit behavioristischen Konzepte kompatibel ist

 

Natürlich reicht die „Idee“ nicht aus, sondern diese Erregung muss ja auch noch auf eine mögliche Erregungsquelle attribuiert werden. Daher ist „e“ falsch und „f“ richtig.

 

 

Die Einnahme eines Präparates, dass angeblich zu einer erhöhten Erregung führt (es in Wirklichkeit aber nicht tut) und die Konfrontation mit einer Person, die einen wütend macht, führen zu einem veränderten Emotionserleben. Welche der folgenden Aussagen kann man im Sinne der kognitiv-physiologischen Theorien nicht ableiten?

 

(eine falsche Antwort)

 

Hätte man der Person gesagt, dass es sich um Vitaminpräparat handelt, wäre die Wut stärker

 

Hätte man der Person ein tatsächlich erregendes Mittel gegeben, ihr aber mitgeteilt, dass dieses Mittel keine Wirkung hat, wäre die Wut kleiner gewesen

X

Hätte man der Person ein erregendes Mittel heimlich appliziert, dann wäre die Wut stärker geworden

 

hier ist „b“ richtig, denn es kommt hier durch das Mittel zu einer Erregung. Diese Erregung sucht nach einer Ursache und findet sie in der wütendmachenden Personen. Die Wut wird also verstärkt und nicht verringert. Es ging ja um die falsche Antwort, daher war "b“  anzukreuzen.

Gleiches gilt für die Option „c“ auch hier kommt es zu einem Erregungstransfer, d.h. die Wut wird stärker. An dieser Aussage ist also nichts falsch. (zum Trost 64% haben diese Aufgabe falsch gelöst)

 

 

Die bekanntesten neueren Vertreter der Evolutionspsychologie sind Buss, Cosmides & Tooby.

 

 

Im Sinne der Evolutionspsychologie haben Emotionen besondere Funktionen.

Welche der folgenden Aussagen trifft auf die Annahmen der Evolutionspsychologie zu?

 

(drei richtige Antworten)

Alle Emotion haben immer eine organismische und eine kommunikative Funktion

 

Die organismische Funktion dient direkt dem Organismus

X

Die Mimik hat meist eine wichtige kommunikative Funktion

X

Jede Emotion hat eine proximate und eine ultimate Funktion

 

X

Mitleid hat keine Funktion, da von dieser Emotion nur andere profitieren

 

Die Antwort „a“ ist falsch, da sie auch nur eine organismische oder nur eine kommunikative Funktion haben können.

 

 

Welche der folgenden Aussagen haben sich in empirischen Studien zum „waist-to-hip-ratio“ (WHR) bestätigt

 

(vier richtige Antwort)

Der WHR ist mit der Fruchtbarkeit der Frauen korreliert

X

Der WHR ist mit der Attraktivitätseinschätzung korreliert

X

Der eigene WHR bestimmt die Höhe der Eifersucht

 

Der WHR des männlichen „Nebenbuhlers“ beeinflusst die Eifersucht des eifersüchtigen Mannes

 

Frauen mit einem ungünstigen WHR sind eher homosexuell

 

Frauen mit günstigem WHR haben häufiger wechselnde Geschlechtspartner als Frauen mit ungünstigem WHR

X

Frauen mit günstigem WHR sind eher glaubwürdig als Frauen mit ungünstigem WHR

 

Rivalinnen mit günstigem WHR provozieren stärkere Eifersucht bei der eifersüchtigen Frau als Rivalinnen mit ungünstigem WHR

X

Die Option „c“ ist falsch, denn nicht der eigene WHR ist entscheidend (wie ja auch nochmals die eigene Erhebung gezeigt hat), sondern der WHR der Rivalin.

 

 

Eine Theorie, die Emotionen durch die Unterbrechung von Handlungen und Körperbewegungen erklärt (Stichwort: Haltetherapie), ist die Mandlersche Musikautomatentheorie.