Didaktisches Konzept

Im Rahmen des Seminars wird versucht, von der traditionellen Lernstoffvermittlung in Form aneinander gereihter Referate oder des frontalen Monologs Abstand zu nehmen.

Das Motto lautet: „Lebendiges Lernen“

„Was heißt „lebendiges Lernen“. Und wie ist der Bezug zum „lebendigen Lehren“? „Lebendiges Lernen geschieht naturwüchsig, einfach so, wenn der Lerngegenstand fasziniert, die Umgebung stimmt, all die Verkrampfungen und Vor-Einstellungen gegenüber Lernen (zumindest kurzfristig) außer Kraft gesetzt, „vergessen sind“ […]. Der ganze Mensch lernt, nicht nur mit Kopf, Herz und Hand […], sondern auch mit Haut und Haar, Gedanken, Empfindungen und Gefühlen, mit Leib und Seele.“ (Arnold & Schüßler, 1998, S. 120 *)

Emotionen sind alltägliche Phänomene und jedem bekannt. Was liegt da näher, als diese Erfahrungen im Rahmen der Veranstaltung zu nutzen.

Durch Gruppenarbeiten, veränderte Scheinkriterien und teilweise selbstgesteuertes Lernen soll dem Anspruch nach einer lebendigen Lehr- und Lernform Rechnung getragen werden.
Die Veranstaltung versucht wesentliche Aspekte der Emotionspsychologie durch lebensnahe Beispiele zu verdeutlichen. Hierzu zählen Filme, Musik, Literatur und mehr.
Ganz im Sinne des obigen Zitates geht es also darum, Wissenschaft erlebbar zu machen. Die Veranstaltung profitiert daher stark von Ihrem Input: Wenn Sie Materialien oder Ideen einbringen, die zum Themengebiet Emotionen passen, dann bereichert das die Erfahrungen aller.